Reich sein, oder zumindest nicht arm, wollen wir alle. Leider ist es aber scheinbar nicht allen vergönnt. Oder doch? Ich denke, dass das jeder lernen kann. Mit etwas Nachdenken, Disziplin & Verantwortungsbewusstsein kann sich jeder ein finanziell sorgenfreies Leben aufbauen. Und es ist kein Hexenwerk. Natürlich sollte man nichts jenseits des 60. Lebensjahres damit beginnen, sondern viel früher. Sparen kann man bereits im Kindesalter üben und sollte es auch da erlernen. Es ist schon psychologisch ein Unterschied, ob das spontane Eis von Oma & Opa bezahlt wird, oder aber vom eigenen Taschengeld. Daher nachfolgend die 7 Methoden die Geldbörse zu füllen.
Mindestens 10 % (je mehr, umso besser) des monatlichen (Netto-)Einkommens müssen gespart werden, und von jeder Gehaltserhöhung 15 %. Wenn man aufhört mehr, als 9/10tel auszugeben, kommt man auch mit den 9/10tel gut zurecht.
Genauso wie Unkraut in einem Garten überall da wuchert, wo es Platz findet, genauso breiten sich die Wünsche der Menschen aus, wenn sich die Möglichkeit bietet, dass diese erfüllt werden können. Deshalb wird ein Finanzplan aufgestellt, der alle, aber nur die, notwendigen Ausgaben beinhaltet. Die 9/10tel werden also aufgeteilt. Das, was nicht notwendig ist, wird dabei gestrichen, bis die 9/10tel zum Leben genügen.
Das gesparte Geld sollte gewinnbringend angelegt werden (Sparplan bei Geldinstituten).
Oberstes Gebot ist hier, das Gesparte nicht zu gefährden. Daher kein Verleih an andere Menschen, auch nicht an gute Freunde. Grundsätzlich gilt: Bevor man jemanden Geld borgt, sollte man sich vergewissern, dass derjenige das Geld auch zurückzahlen kann und ob er als zuverlässig gilt, damit man nicht gegen den eigenen Willen, das hart verdiente Geld dem anderen zum faktischen Geschenk macht.
Eine Familie kann das Leben in seiner ganzen Fülle nur genießen, wenn sie eigenen Grund und Boden besitzt. Es macht keinen Sinn, einem fremden Vermieter viele Jahre monatlich Geld für dessen Reichtum zu bezahlen, statt für den eigenen. Jeder Mann und jede Frau sollten daher mittelfristig für sich und die Familie ein eigenes Heim anschaffen. Dabei sollten 2/10tel für den Schuldendienst aufgewendet werden und 7/10tel für Heim, Energie, Nahrung, Kleidung und Vergnügen.
Der Lebensbogen spannt sich von der Kindheit bis zum Alter. Daher ist es wichtig, Vorbereitungen für ein angemessenes Einkommen im Alter zu treffen und auch für den Fall, dass man vorzeitig ins Reich der Dunkelheit gerufen wird und die Seinen nicht mehr unterstützen kann.
Je mehr Wissen wir besitzen, desto mehr können wir verdienen. Daher gilt es die Fähigkeiten im Beruf stetig zu verbessern, nach Gelegenheiten Ausschau zu halten, die Position zu verbessern oder auch neue Chancen zu erkennen. Es geht darum, stetig klüger und geschickter zu werden. (Manche sehen die Arbeit als Feind. Aber es ist besser, sie als Freund zu betrachten.)